DOWNBEAT LABEL
Norbert Rudnitzky (geb. am 3. Oktober 1963 in Berlin)

Norbert Rudnitzky
Mit dem selbstbetitelten Album der Gruppe BeatsteakskannsichWarner-In-House-Labelinhaber Norbert Rudnitzky mit dem Downbeat Label über das zweite Nummer-eins-Album der Gruppe (nach „Boombox“ im Jahr 2011) freuen.

Zu den weiteren erfolgreichen Acts des Labels gehören Seeed, Peter Fox, Maxim, Kellerkommando, Left Boy, Rakede, Mega! Mega! und Locas in Love.

2002 konnte die 11-köpfige Formation Seeed sowohl den Echo-Preis in der Kategorie „Nationaler Newcomer“ der Deutschen Phono-Akademie als auch den „Berliner Nachwuchs-Preis“ entgegennehmen. Das auf dem Downbeat-Label veröffentlichte Debütalbum „New Dubby Conquerors“ kam bis auf Rang 17 und war 24 Wochen in den Charts vertreten. Das sollte jedoch nur der Anfang sein: vier Top 5-Chart-CDs folgten einschließlich des selbstbetitelten Nummer-eins-Albums (2012), das Platinstatus erreichte.
Im Jahr 2008 schoss das Album „Stadtaffe“ von Peter Fox auf Platz 1, war über zwei Jahre in den Verkaufscharts notiert, verkaufte 6-fach-Platin und wurde als „Erfolgreichstes Album“ 2008 mit dem Echo-Preis ausgezeichnet. Die daraus ausgekoppelte Platin-Single „Haus am See“ kam bis auf Rang 8 und blieb 70 Wochen in den Charts notiert.

2013 erreichte die Single „Meine Soldaten“ von Maxim Goldstatus, wobei das Album „Staub“ inzwischen kurz vor Gold steht.

Aufgewachsen in Berlin fing der leidenschaftliche Plattensammler und Downbeat-Labelgründer Norbert Rudnitzky zunächst eine Lehre im Betonbau an. Diesen Beruf hat er nie ausgeübt - dafür hat er durch sein Hobby ein gesundes Fundament für seinen weiteren Werdegang gelegt. Fortwährend fuhr der junge Reggae- und Dub-Musikfan nach London, um ausgefallene Schallplattenaufnahmen einzukaufen, die hier zu Lande auf dem Markt nicht erhältlich waren. Im Freundeskreis wurde er zunehmend damit beauftragt, eben solche mitzubringen. Aus dieser privaten Nachfrage heraus entschloss er sich, 1985 den Schallplattenladen Downbeat zu gründen, der sich auf Black-Music, Reggae und HipHop spezialisierte. Als die ersten privaten Radiostationen 1989 auf Sendung gingen, erhielt Rudnitzky die Anfrage von Radio 100 in Berlin, ob er für sie eine Sendung mit Reggae machen würde. Da dies ein von ihm lang gehegter Traum war, sagte er sofort zu. Danach moderierte er sieben Jahre lang eine einschlägige Sendung beim MDR. Bis zum heutigen Tag ist Norbert Rudnitzky als Radio-DJ bei Radio Fritz für die wöchentliche Zwei-Stunden-Sendung „Blackboard-Jungle“ tätig, die nahezu das gesamte Spektrum von Black Music präsentiert. Durch den Mail-Order-Service des Downbeat-Ladens erhielt er Bestellungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Eines seiner damaligen Kunden war Bernd Dopp (heute Chairman & CEO Warner Music Centeral Europe), der ihn ermutigte, ein eigenes Label zu gründen.

1994 wurde das Downbeat-Label im Vertrieb von WEA ins Leben gerufen. Eine der ersten Veröffentlichungen war eine Jungle-Compilation- CD, die insgesamt 20.000 Einheiten verkaufte. 1998 erzielte Downbeat seinen damals ersten größten Hit mit der Single „Tabula rasa“ von Mellowbag & Freundeskreis, die bis auf Platz 13 kletterte und 16 Wochen in den Charts vertreten war. Im Juni 2001 kletterte das Album „Interview“ von Tefla & Jaleel bis auf Rang 40 der Charts. Die Allstar-Gruppe Brothers Keepers, die mit ihrem Benefiz-Song „Adriano - letzte Warnung“ zugunsten der Opfer rechter Gewalt erreichte Rang mit über 200.000 verkaufter Singles. 1999 verlagerte Rudnitzsky den Firmensitz nach Hamburg - als In-House-Label von Warner Music. Seit November 2001 arbeitet das Downbeat-Label unter dem Banner des Warner Music-Konzerns, wobei die Künstler des Downbeat- Labels vertraglich an Warner Music gebunden sind. Dazu Rudnitzky: „So kann ich ein Stück weit wie ein Indie agieren, jedoch mit der finanziellen Power eines Majors viel mehr bewegen.“

Für dieses Jahr setzt Norbert Rudnitzky große Hoffnungen in den Künstler Left Boy sowie in die Gruppe Rakede, deren selbstbetiteltes Album Ende November erscheint.

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