Dieter Falk (geb. am 5. Dezember 1959 in Siegen)

Dieter Falk
Mit dem soeben erschienenen zweiten Album von Falk & Sons, „Toccata“ (Universal Music), begibt sich Dieter Falk mit seinen Söhnen Max (18 J.) und Paul (15 J.) auf Konzerttournee mit 40 Terminen in kleinen und mittleren Venues im Herbst/Winter 2013 sowie im Jahr 2014 und dokumentiert erneut seine Vielseitigkeit als Musiker, Arrangeur und Produzent im Pop-Bereich sowie in der klassischen Musik, die sich wie ein roter Faden durch sein Wirken zieht. Das vielbeachtete Debütalbum „Falk & Sons Celebrate Bach“ (Universal Music) ist bereits Ende 2011 erschienen.
Im Laufe seiner Karriere produzierte Dieter Falk Künstler wie Cae Gaunt, Pe Werner, Juliane Werding, Nino de Angelo, Patricia Kaas, Marque, Detlev Jöcker, Katja Ebstein, Francine Jordi, Marshall & Alexander, Gildo Horn, Paul Young, Daliah Lavi, Al Bano, Karel Gott und Nana Mouskouri sowie die Gruppen Brings, Schulze, Die Schande, Normal Generation? sowie Monrose und verhalf der Gruppe Pur zu ihren größten Erfolgen. Außerdem ist Dieter Falk selbst ein anerkannter Jazz-Keyboarder, der zum „Klavierspieler des Jahres 2012“ ernannt wurde und in diesem Jahr eine Gastprofessur an der Robert-Schumann Hochschule für Pop-Musik an der Universität in Düsseldorf erhielt.

Bis dato konnte Dieter Falk über 50 Gold- und Platin-Tonträger einheimsen und war fünf Mal für den Echo-Preis der deutschen Schallplattenindustrie - als erfolgreichster Produzent (in den Jahren 1992 bis 1998) - nominiert. Im Laufe der acht- jährigen Zusammenarbeit mit der Gruppe Pur (Intercord/EMI), die er zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Gruppen machte, entstand seine bisher erfolgreichste Produktion: Das Nummer- eins-Album „Abenteuerland“ von Pur, das bislang über zwei Millionen Käufer fand und somit mit Vierfachplatin ausgezeichnet wurde.

Diese musikalische Vielseitigkeit ist nicht weiter verwunderlich, da Dieter Falk nach dem Abitur fünf Jahre lang Klassik, Jazz und Kirchenmusik an der Kölner Musikhochschule studierte und ursprünglich Musiklehrer werden wollte. Eine Zeit lang übte er die Tätigkeit als Musikpädagoge über moderne Medien wie Video und Presse aus. So produzierte er 1988 eine fünfteilige Serie von 30-minütigen Lehrnvideos für Pop-Pianisten und schrieb Pop- Piano-Workshops. Während seines Studiums spielte er Keyboards bei Live-Auftritten, verdiente seinen Lebensunterhalt als Sessionmusiker in diversen Tonstudios der Kölner und Hamburger Szene und schrieb Werbejingles und Erkennungsmelodien für Rundfunk und Fernsehen.

1985 erschien sein erstes Instrumental- Soloalbum unter seinem Namen: Dieter Falk „Ontime“ mit Klassik- und Pop-Jazz-Arrangements alter Kirchenchoräle. In dieser Zeit pendelte er zwischen Deutschland und den USA und arbeitete mit solch illustren Musikern wie Steve Lukather, Dan Huff, Michael Omartian und Amy Grant. 1987 erschien seine zweite Solo-LP, „Today“, die musikalisch die Zusammenarbeit mit der Crème de la Crème deutscher und amerikanischer Studiomusiker fortsetzte. 1989 erschienen sein drittes nach ihm benanntes Solo-Album sowie der Longplay „Colours“.

1990 kam das von Dieter Falk produzierte Debütalbum „Weibsbilder“ der von ihm entdeckten Sängerin Pe Werner auf den Markt. Das 1991 veröffentlichte Folgealbum “Kribbeln im Bauch“ erreichte die Höchstnotierung 16 und Goldstatus. Die daraus ausgekoppelten Singles „Kribbeln im Bauch“, „Geld zurück“ sowie „Trostpflastersteine“ erreichten alle Top 20-Notierungen. 1992 wurde Pe Werner mit dem Echo-Preis als erfolgreichste Newcomerin des Jahres ausgezeichnet. 1993 ist das Album „Los“ erschienen, das die Höchstnotierung 27 erreichte. Noch erfolgreicher entwickelte sich seine Zusammenarbeit mit der Gruppe Pur. Mit dem ersten von ihm produzierten Album, “Unendlich mehr“ (Intercord), erreichte die Band erstmals die Media Control-Charts mit der Höchstnotierung 45. Im Jahre 1991 folgte der Longplay „Nichts ohne Grund“, der Rang 13 erklimmen konnte und Platinstatus erreichte. Ein Jahr später erschien die „Live“-CD, die bis auf Platz 7 kam und mit Doppelplatin ausgezeichnet wurde. 1993 ist das Album „Seiltänzertraum“ erschienen, das bis auf Platz 2 kam und mit Dreifachplatin ausgezeichnet wurde. 1995 ist das Pur-Album „Abenteuerland“ erschienen, das Platz 1 erreichte und mit Vierfachplatin ausgezeichnet wurde. 1996 erschien das Album „Live - die Zweite“, das ebenfalls auf Platz 1 schoß und mit Doppelplatin ausgezeichnet wurde. 1998 führte der Longplayer „Mächtig viel Theater“ ebenfalls die Charts an und erzielte Doppelplatin. Viermal erhielt Pur den Echo als erfolgreichste nationale Gruppe.

1997 begann die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Musiker und Sänger Marque. 2001 kletterte die Single „One to Make Her Happy“ (Edel) bis auf Rang 14 der Media-Control- Charts und erzielte Goldstatus in Österreich. 2002 erreichten die Singles „Wonderman“ (BMG Ariola München) und „Rose Without a Thorn“ (Edel) die Charts. Im Mai 2000 ist das Album „Schwindelfrei“ von Nino de Angelo (Columbia/Sony) erschienen, das bis auf Rang 37 kam. Im Jahre 2001 begann die Zusammenarbeit mit dem Duo Marshall & Alexander (Edel). Im Mai 2002 erreichte das Album „The Way You Touch My Soul“ die Top 50 der Verkaufscharts. 2003 folgte das Album „Hand in Hand“, das bis auf Rang 19 (Goldstatus) in den Media Control-Charts kam. 2004 kletterte das Album „Lovers Forever“ bis auf Rang 18 und erreichte ebenfalls Goldstatus.

2006 und 2007 war Dieter Falk als Juror der TV- Casting Show „Popstars“ tätig und produzierte einige Songs für die Girl-Band Monrose. Als Instrumentalist wurde Dieter Falk 2008 mit dem Impala Award für 40.000 verkaufte Exemplare des Albums „A Tribute to Paul Gerhardt“ (Gerth- Medien/Random Haus) ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um verpoppte Kirchenlieder und Choräle des Pfarrers Paul Gerhardt, der im 17. Jahrhundert in der Berliner Nikolai-Kirche wirkte.

Im Oktober 2009 ist das Album „C‘est la vie“ von Daliah Lavi (Universal Music) erschienen, das Top-20 und Goldstatus erreichte. Im Mai 2013 kam das Album „Verliebt geliebt“ von Francine Jordi (Phonat) auf Platz 3 der Schweizer Charts. Ende 2011 erschien das Album „Spiritus Dei“ von Die Priester (Koch Universal), das auf Anhieb Platz 18 der Charts erreichte. Hier zeichnet Dieter Falk als Arrangeur, Komponist und Co-Produzent (mit Torsten Brötzmann) verantwortlich.

Zusammen mit Michael Kunze schrieb er das Pop- Oratorium/Musical „Die 10 Gebote“, das im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2011 in der zweimal ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle mit einem 2.500-Personen-Chor und Sinfonieorchester uraufgeführt wurde und auf der anschliessenden Tournee über 100.000 Zuschauer anzog. Seit Februar 2013 wird das Musical unter dem Namen „Moses und die 10 Gebote“ in St. Gallen bis Juni 2014 aufgeführt. Die dazugehörige CD und DVD wird von der Agentur Creative Kirche jeweils vorort verkauft und erreichte bereits die 20.000er Marke. Das nächste große Projekt zusammen mit Textdichter Michael Kunze ist ein Pop-Oratorium über „Luther“, das 2015 in der Dortmunder Westfalenhalle ebenfalls mit einem 2.500 Personen starken Chor uraufgeführt wird. 2017 - anlässlich der 500 Jahresfeier zum Anschlag der Kirchenthesen folgt die Arena-Tournee. Derzeit hat Dieter Falk alle Hände voll zu tun mit der Vorbereitung des Pop-Oratoriums und der dazugehörigen Tonträger- und anschließenden DVD-Produktion und sagt: „Mir macht das einfach Spaß, solche Konzepte zu entwickeln.“


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