Jörn-Christof Heilbut (geb. am 8. Dezember 1959 in Hamburg)

Jörn-Christof Heilbut
Derzeit freut sich Jörn-Christof Heilbut über den Charteinstieg des von ihm produzierten und zum Teil geschriebenen Albums „Was ist eigentlich mit Frank?!“, interpretiert von Lotto King Karl & Die Barmbek Dream Boys (Rodeostar/Sony Music) auf Rang 15. Dazu Heilbut: „Lotto King Karl“ ist so etwas wie ein bunter Blumenstrauß und schwer in eine Schublade zu tun. Ich freue mich über diesen Erfolg, da ich an dem ganzen kreativen Konzept mitgearbeitet und die Hälfte der Songs geschrieben habe.“

Bereits 2008 erreichte der von ihm produzierte Longplayer „Seitenwechsel“ von Lotto King Karl & Die Barmbek Dream Boys (Rodeostar/Sony Music) Platz 33 der Charts.

Im Laufe seiner Musikerkarriere arbeitete Heilbut, der Gründungsmitglied von The Jeremy Days ist, mit solch namhaften Künstlern wie Camouflage, Michy Reinecke, Sommersault, Oli P., Yvonne Catterfeld, Bro‘Sis, Heinz Hönig, Kim Sanders, Bap, The Land, Rocko Schamoni und jüngst Ina Müller.

Geboren und aufgewachsen in Hamburg kam Jörn-Christof Heilbut aus einer musikalischen Familie mit überwiegend E-Musik-Wurzeln. Zwangsläufig bekam er Klavier- und Geigenunterricht. Als zehnjähriger Linkshänder brachte er sich das Gitarrespielen bei und bekannte sich zum „Pop-Musikkind“. Während der Schulzeit und des Musikwissenschaftsstudiums spielte er in diversen Bands. Nach dem Abitur hatte er für sich entschieden, dass er Musiker werden wollte und fing 1984 ein Studium beim Modellversuch Popularmusik an. Das war die Pionierzeit der Schule und Heilbut war im allerersten Jahr dabei, als er von den Besten der Pop-Musik - wie beispielsweise Gitarrenvirtuose Peter Weihe - unterrichtet wurde. Das gab ihm schon mal das Rüstzeug für seine weitere musikalische Karriere. Danach arbeitete er als Studiogitarrist und spielte in diversen Top-40-Bands, um Bühnenerfahrung zu bekommen und vornehmlich, wie man diverse musikalische Genres spielt.

Heilbut erzählt, wie es zur Gründung von The Jeremy Days kam: „1986 habe ich diese Wahnsinnigen getroffen, die den Vorsatz hatten, die Welt zu erobern.“ Er ließ sich trotzdem - oder gerade deswegen - darauf ein und wurde Mitglied der Gruppe The Jeremy Days. Danach brach er alles andere ab und schlug auch alle anderen Angebote aus - u.a. als Musical Director für die Welttournee von Thomas Anders tätig zu sein. Mit den Bandmitgliedern schrieben sie zwei Jahre lang gemeinsam ihre Songs, die sie 1988 auf einem Showcase präsentierten und einen Schallplattendeal an Land gezogen.

1989 ist das von Clive Langer & Alan Winstanley gleichnamige Debütalbum „The Jeremy Days“ (Polydor) veröffentlicht, das 150.000 Käufer fand.

Die erste Singleauskopplung „Are You Inventive?“ (Polydor) erreichte den respektablen Platz 55 und war sieben Wochen in den deutschen Charts vertreten. Dazu Heilbut: „Von diesem Produzententeam, die solche Größen wie Madness, David Bowie und Elvis Costello bereits produziert hatten, habe ich viel gelernt, da sie sich als Team ergänzten: der eine hatte die Vision und der andere konnte dies musikalisch umsetzen.“ Zu dieser Zeit lebten The Jeremy Days zwei Jahre lang in Großbritannien, wo sie auch in den UK-Charts erfolgreich waren. Das zweite von Langer/Winstanley produzierte Album hieß „Circushead“. 1989 sollte der Erfolg der ersten Single noch übertroffen werden, als „Brand New Toy“ (Polydor) bis auf Platz 11 kam und 18 Wochen in den Single-Charts notiert blieb.

Das dritte Jeremy-Days-Album mit Titel „Speakeasy“ wurde vom US Produzenten Fred Maher produziert, von dem Heilbut auch viel für seine Produzentenlaufbahn gelernt hatte. Danach entschloß sich die Band, die Produktionen selbst in die Hand zu nehmen. So wurde Heilbut ins kalte Wasser geworfen.

1994 ist das vierte Album der Band The Jeremy Days mit Titel „Re-Invent Yourself!“ erschienen. Dies markiert die allererste eigene Produktion von Jörn-Christof Heilbut. Heilbut erzählt: „Ich habe immer versucht der Visionär und der Umsetzer der Sounds in Personalunion zu sein.“ 1995 ist das Jeremy- Days-Album „Punk By Numbers“ erschienen. Nach etlichen Europa-Tourneen trennte sich die Gruppe.

Im Jahr 2000 arbeitete Heilbut als Gitarrist auf dem Album „Hallo zur Hölle“ des Singer/ Songwriters Bernd Begemann, das auf dem Indie-Label Rothenburgsort Records erschienen ist.

2001 arbeitete Heilbut als Produzent zusammen mit Roland Sprengberg an dem Album der Gruppe The Land. Im selben Jahr produzierte Heilbut die englischsprachige Single „Shoeshine“ mit BAP (EMI Music).

2002 ist das Album „Never Forget (Where You Come From)“ der Gruppe Bro‘Sis auf dem Tresor/Zeitgeist-Label von Universal erschienen, wofür Heilbut als Songschreiber tätig war.

2003 folgte die Produktion des Albums „Pretty on Edge“ von Kim Sanders sowie Teile des Albums „Sensor“ von Camouflage.

2005 produzierte Heilbut die Hälfte des Albums „Showtime“ von Rocko Schamoni (Trikont). Im selben Jahr produzierte Heilbut das Album „Tonstrom“ von Michy Reincke (Rintintin Musik), bei dem er auch als Gitarrist tätig war.

Im November 2010 ist das Solo-Album des Produzenten und Textdichters Frank Ramond (von u.a. Annett Louisan, Roger Cicero, Barbara Schöneberger), „Große Jungs“ bei 105 Music erschienen, bei dem Jörn-Christof Heilbut als Co-Produzent tätig war. Das ebenfalls co-produzierte Folgealbum erscheint im Juni.

Das aktuelle von Frank Ramond produzierte Nummer-eins-Album „Das wär Dein Lied gewesen“, interpretiert von Ina Müller (105 Music) ist von Jörn-Christof Heilbut gemixt worden. Die Zusammenarbeit mit Frank Ramond wird derzeit fortgesetzt als Co-Produzent für das kommende Album mit Maite Kelly, das dieses Jahr bei Koch Universal auf den Markt kommt.

Somit ist der Kalender für dieses Jahr schon ziemlich voll. Als Wunsch in weiter Ferne sagt Heilbut: „Bisher habe ich immer als ‚Sideman‘ für Produktionen gearbeitet und schreibe, spiele, programmiere, remixe für andere Künstler und es fließt sehr viel von mir immer ein. Sehr gerne würde ich mal ein eigenes Album als Interpret veröffentlichen. Bisher ist dies immer auf der Strecke geblieben, da immer etwas anderes ansteht.“

Kontakt:
Jörn Heilbut
Mansteinstr. 32
20253 Hamburg
info@derbutt.de
www.derbutt.de