Achim Kleist (geb. am 21. April 1965 in Alttting)
Wolfgang von Webenau (geb. am 31. Juli 1970 in Augsburg)

Produzententeam Syndicate
Das Produzententeam Syndicate, seit zwölf Jahren bestehend aus Achim Kleist und Wolfgang von Webenau, zeichnet verantwortlich für das aktuelle Album „Fantasy“ von DJ Bobo (Yes Music im Vertrieb von WMG), das auf Rang 10 der Media-Control-Charts eingestiegen ist.

Dies ist nicht die erste Zusammenarbeit mit DJ Bobo, denn bereits 2001 haben sie für das Album „Planet Colors“ produziert, das hier zu Lande bis auf Rang 4 kletterte, 16 Wochen in den Verkaufscharts vertreten war und Goldstatus erreichte. 2005 arbeiteten sie mit an der Albumproduktion „Pirates of Dance“ und produzierten die gleichnamige Single, die bis auf Rang 16 kam, neun Wochen in den Charts notiert blieb und mit Gold in Deutschland und mit Platin in der Schweiz ausgezeichnet wurde. 2007 haben sie für das Album „Vampires“ produziert, das bis auf Rang 15 kam und 8 Wochen in den Charts notiert blieb.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Achim Kleist zusammen mit Künstlern wie beispielsweise 3-O-Matic, Worlds Apart, Sqeezer, Bed & Breakfast, Mola Adebesi, Just Friends, Bro‘Sis, Banaroo, Tears, Max Raabe und sein Palast Orchester, No Angels, DJ Ötzi, Right Said Fred & Anke Engelke, Mike Leon Grosch, Luttenberger *Klug, BeFour und Lou Bega.

Sein bisher größter Erfolg war die 1999 produzierte Nummer-eins-Single „Mambo No. 5“, interpretiert von Lou Bega (Lautstark/BMG Berlin), die hier zu Lande Dreifachplatin erzielte und Platz eins der Charts in 20 europäiischen Ländern erreichte. Danach hagelte es weltweit Edelmetal von Großbritannien bis hin zu Australien und Südafrika und hinterließ insgesamt eine Bilanz von 30 Mal Platin- und zig mal Gold- Auszeichnungen.

Achim Kleist erzählt: „Goar Biesenkamp, damaliger Manager und Entdecker von Lou Bega, kam im Herbst 1998 zu uns und spielte uns ein Demo des von Perez Prado geschriebenen Klassikers ‚Mambo No. 5‘ vor. Wir wollten bei der Produktion bewußt neue Wege einschlagen, um den Song in das neue Jahrtausend zu transportieren. Kurios war, dass einige Plattenfirmen den Song abgelehnt haben, sich jedoch alle einige Zeit später wieder meldeten und den Song unbedingt haben wollten.“ In der Zwischenzeit hatten wir uns für das BMG-Label Lautstark von Peter Meisel und René Renefeld entschieden, die von Anfang an daran geglaubt haben.“

Es folgte das Album „A Little Bit of Mambo“, das bis auf Platz 5 der „Media-Control-Charts kletterte und Goldstatus im deutschsprachigen Raum erzielte. Insgesamt wurde das Album in 20 Ländern mit Gold und mit 20 Mal Platinstatus ausgezeichnet. Die daraus ausgekoppelte Folgesingle „I Got a Girl“ war ein Top-20-Hit im deutschsprachigen Raum und platzierte sich in dreizehn Charts anderer Länder weltweit.

Mit fünfzehn Jahren begann Achim Kleist Musik zu machen, als er eine Gitarrenausbildung absolvierte. Trotzdem war er fasziniert von den Möglichkeiten, die Synthesizer boten. In den 80er Jahren begeisterte ihn die Musik von Depeche Mode und die Neue Deutsche Welle. Als Mitglied der Gruppe Style, die es zu lokalen Erfolgen brachte, spielte er NewWave-Musik. Zunächst absolvierte Achim Kleist aber eine Lehre als Elektriker und anschließend eine als Toningenieur.

1986 zog Kleist nach München. „Auf der Suche nach einem Job hatte ich das große Glück, in einem Studio anzufangen, in dem Pop-Musik produziert wurde.“ Es war das Avenue Studio der Gebrüder Martin und Giorgio Koppehele. In dieser Zeit arbeitete er mit bei Produktionen wie z.B. Splash oder Daffy Duck. Als er 1988 sein eigenes kleines Studio einrichtete, fing er an, Remixe für andere zu machen. Die erste gemeinsame Techno-Pop-Produktion hieß „Lalou“ (Metronome), die zum Achtungserfolg in den DJ-Charts avancierte.

1990 gründete Achim Kleist die Syndicate Musicproduction. Später gründeten sie dieEdition Syndicate Songs, die heute bei Universal Songs angeschlossen ist. Mittlerweile hat Syndicate mit Vorsicht Musik seinen eigenen Musikverlag. Mit seinem damaligen Studiopartner Andreas Lutschounig (heute Produzent von Adoro) erreichte die erste gemeinsame Produktion, „Success“ von der Gruppe 3-O-Matic (Maad/ WEA), die Charts und kletterte bis auf Rang 24 und war 16 Wochen dort vertreten. Es folgte die Aufnahme „Hand in Hand“ mit der Höchstnotierung Platz 46.1995 schrieben und produzierten Kleist und Lubschounig den Hit „When It‘s Christmas Time“ für die Gruppe Worlds Apart (EMI), die Platz 38 erreichte (fünf Wochen in den Charts), gefolgt von der Single „Everybody“, die im März 1996 als Höchstnotierung Platz 22 (15 Wochen Charts) erreichte. Das 1996 mit zwei anderen Teams gemeinsam produzierte Album „Everbody“ erreichte Platz 26 (zwölf Wochen Charts) in Deutschland und war in der Schweiz (Rang 15) und Österreich (Rang 18) in den Charts und sogar auf Platz 1 in Frankreich.

1996 begann die Zusammenarbeit mit dem Duo Sqeezer (CDL/EMI), bestehend aus dem Rapper Jim Reeves und der Sängerin Lori Stern, mit denen Kleist und Lutschounig bis 1998 eine Reihe von Charterfolgen feiern konnten: 1996 „Blue Jeans“, gefolgt von „Sweet Kisses“, 1997 „Saturday Night“ und „Tamagotchi“. 1998 erreichte die erfolgreichste Single des Duos, „Without You“, die Top 10- Plazierung und war insgesamt 13 Wochen in den Charts vertreten. Im August 1998 folgte die Single „Wake Up“ sowie das im Herbst 1998 veröffentlichte Album „Street Life“. Für die Gruppe Just Friends (edel) schrieben sie den Titel „Take My Heart“, der im Herbst 1998 bis auf Platz 29 kam und fünf Wochen in den Charts notiert blieb. Außerdem remixten sie viele Titel für andere Interpreten, u.a. für Pharao, Odyssey und Splash.

1998 lernte Achim Kleist den Keyboarder und SAE-Absolvent als Audio-Engineer Wolfgang von Webenau kennen. Als erstes Projekt haben sie gemeinsam die Filmmusik, zum ZDF Mehrteiler „First Love“ geschrieben und produziert. Fortan haben sie gemeinsam alle wichtigen Projekte der Syndicate Musicproduction komponiert und produziert.

Ein persönliches Highlight der Produzentenkarriere von Achim Kleist war das 2002 produzierte Album „Superhits II“ (BMG), auf dem Max Raabe und sein Palast Orchester bekannte Pop-Songs im Stil der 20er/30er Jahre interpretieren. Das Album kam bis auf Rang 49.

2002 produzierten Kleist/von Webenau die Nummer-eins-Single „Like Ice in the Sunshine“ mit den No Angels, das Goldstatus erzielte. Für das Nummer-eins-Album „Now Us“ der No Angels, das Doppelplatin erreichte, schrieben und produzierten sie einige Songs. Im selben Jahr produzierten sie die Single „Heaven Must Be Missing An Angel“ von der Gruppe Bros‘Sis, die bis auf Rang 9 kam und 6 Wochen in den Charts notiert blieb.

2003 produzierte Syndicate die - wie Achim Kleist sie nennt - „wohl unbekannteste Nummer-eins-Single von DJ Ötzi „Burger Dance“ (Universal), die sogar Goldstatus erzielte und Rang 12 der Europe Top 100 erreichte. Durch seine Arbeit für TV-Werbung hat Syndicate Jingles für u.a. Burger King, BMW, Toyota und McDonald‘s sowie TV- Themenmusik für u.a. „Galileo“ geschrieben und produziert. 2004 schrieben und produzierten sie „The Wizard“, interpretiert von Right Said Fred & Anke Engelke, den Titelsong zum Speilfilm „Der Wixxer“, der Top 50 der Charts erzielte. Desweiteren war Syndicate im US-TV- und Filmmusikgeschäft u.a. für Dreamworks, Columbia/Tristar und Sony Pictures tätig.

Anfang Mai kommt eine brandneue Single von Lou Bega, „Boyfriend“, als Vorbote zum Ende Mai zur Veröffentlichung anstehenden Album „Free Again“ (DA Music) auf den Markt. Seinen Herzenswunsch formuliert Achim Kleist so: „Unsere derzeitige Priorität ist absolut Lou Bega. Vielleicht lässt sich dadurch mein größter Wunsch, Amerika nochmal zu erobern, erfüllen.“

Kontakt:
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Spitzingstrasse 4
85598 Baldham

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