Thorsten Brötzmann (geb. am 14. Februar 1962 in Husum)

Thorsten Brötzmann
Das von Thorsten Brötzmann produzierte Album „Rex Gloriae“ von der Gruppe Die Priester (Starwatch /Koch Universal), das Crossover- Kirchenlieder präsentiert, ist neu auf Platz 30 der Charts eingestiegen. Das 2011 erschienene Debütalbum „Spiritus Dei“, kam auf Rang 17 der Verkaufscharts.

Im Laufe seiner vielseitigen Karriere als Keyboarder, Komponist, Arrangeur, Produzent und Remixer produzierte Brötzmann Künstler wie Howard Carpendale, Matthias Reim, Alexander Klaws, Nevio, Daniel Kübelböck, BroSis, Jeannette & Ronan Keating, DJ Ötzi, Christina Stürmer, Ace of Base, Vicky Leandros, Oli P., Limahl, Jürgen Drews, Fabrizio, Orange Blue, Lena Meyer-Landrut, Roman Lob und die Gruppen Banaroo, Basis, Reamonn, Die 3. Generation, Modern Talking, Monrose, Ivy & Stanfour, Adoro, Unheilig und die No Angels.

Den bisher größten Erfolg seiner Produzenten- laufbahn erzielte Thorsten Brötzmann mit der Girlgroup No Angels (Polydor). Die von ihm produzierte Single “Daylight in Your Eyes“ stieg auf Platz 1 der Media-Control-Charts ein und erzielte inzwischen 3-fach-Platinstatus für 1,8 Millionen verkaufte Exemplare. Für das Debütalbum „Elle‘ ments“, das unter Mitwirkung diverser Produzenten entstand, produzierte Thorsten Brötzmann vier weitere Titel, wovon zwei aus seiner Feder stammen. Das Album erreichte ebenfalls 3-fach- Platin. 2002 erreichte das Album „Now Us“ Platz 1 und Platinstatus. 2003 regnete es erneut Platin für das Nummer-eins-Album „Pure“ sowie für die CD „Best of No Angels“ das auf Rang 5 kam.

Zu seinen weiteren Nummer-eins-Alben gehören „Lebe lauter“ von Christina Stürmer sowie das Album „Lichter der Stadt“, von Unheilig, bei dem Brötzmann sechs Songs produzierte. Die Bilanz seiner Gold- und Platinauszeichnungen ist schwindeleregend. Insgesamt wurde er vier mal für den Echo-“Preis der Deutschen Musikindustrie“ als bester Produzent nominiert.

Aufgewachsen in Husum erlangte Thorsten Brötzmann die Fachhochschulreife und fing eine kaufmännische Lehre an. Während der Schulzeit spielte er bereits als Keyboarder in Amateurbands. Dann zog er nach Hamburg und avancierte zum gefragten Studiomusiker u.a. für Roger Whittaker und Tony Christie und ging mit Hans Harz („Die weißen Tauben sind müde“) auf Deutschland- Tournee.

1990 lernte er Dieter Bohlen kennen, bei dem er neun Jahre lang als Arrangeur, Keyboarder und als musikalischer Leiter seiner Tourneen tätig war. Als Autodidakt brachte er sich das Klavierspielen und die Aufnahmetechnik am Mischpult bei. Zusammen mit Dieter Bohlen und Luis Rodriguez war Thorsten Brötzmann der dritte Mann im Bunde im Studio 33, bei den Produktionen von Dieter Bohlen, Bonnie Tyler, Blue System und Modern Talking. „In dieser Zeit habe ich unheimlich viel gelernt, da ich bei Produktionen aus den diversen musikalischen Bereichen tätig war“, erzählt Brötzmann. Danach folgte die Zusammenarbeit mit der Newcomergruppe Basis (Polydor). Mit dieser Gruppe erzielte er auch 1997 seinen ersten großen Erfolg, als die von ihm komponierte und produzierte Single „Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte“ bis auf Rang 17 kletterte und 10 Wochen in den Charts vertreten war.

1998 arbeitete Brötzmann mit der Newcomergruppe Die 3.Generation (BMGAriola Hamburg). deren Debütsingle „Vater, wo bist Du“ bis auf Rang 7 kam und Goldstatus erreichte. Die im Frühjahr 1999 erschienene Folgesingle „Halt‘s Maul“ kam bis auf Platz 17 der Charts und hielt sich 11 Wochen. Im Juli 1999 erreichte “Du bist der Sommer“die Höchstnotierung Rang 33. Im April 2000 erreichte „Leb!“ (die Titelmelodie zur „Big Brother“-TV-Show) auf Anhieb Platz 1 der Charts, war 13 Wochen vertreten und wurde für mehr als 500.000 verkaufte Singles mit Platin ausgezeichnet. Diese Aufnahme wurde in der Kategorie „Beste Nationale Pop-Single“ für den Schallplattenpreis Echo 2001 nominiert. Die im November 2000 erschienene Single „Ich will, dass Du mich liebst“ fand erneut die Gunst des Publikums, kam bis auf Rang 6 und war 13 Wochen in den Charts notiert. Bereits 1998 begann die Zusammenarbeit mit Howard Carpendale (Polydor), als er dessen Album „Lust auf mehr“ im Gespann mit Werner Becker produzierte, das auf Platz 13 der Charts kam. Das von Brötzmann/Becker produzierte Album “Alles o.k.“ ist auf Rang 9 der Charts eingestiegen. Außerdem zeichntet das Produzententeam für das Album „Wolkenreiter“ von Matthias Reim (EMI) verantwortlich, das im Juni 2000 bis auf Rang 33 kam. Für das Album „America“ von Modern Talking (BMG Berlin Musik), zeichnete Brötzmann als Arrangeur und erstmals als Co- Produzent für Teile des Albums verantwortlich.

2002 erreichte das Debütalbum der Gruppe Bro‘Sis „Never Forget (where you come from)“ Platz 1 und wurde mit Platin veredelt. Die Single „Do You“ erreichte Position 3. Im Mai 2003 verbrachte das Nummer-eins-Album „Take Your Chance“ des ersten DSDS-Siegers Alexander Klaws 17 Wochen in den Charts und erreichte Platinstatus. Die Single „Take Me Tonight“ kam auf Platz 1 und war 14 Wochen in den Charts vertreten.

Im Dezember 2003 kam das Album „Break on Through“ von Jeanette (Universal Music) auf Platz 15, war 34 Wochen in den Charts vertreten und wurde mit Platin ausgezeichnet.

2005 führte das Album „Banaroo‘s World“ mit der Gruppe Banaroo die Charts an und erreichte Goldstatus. Die Single „Dubi Dam Dam“ kam auf Platz 2 und war 16 Wochen in den Charts vertreten.
2005 schoss die von Brötzmann für Deutschland überarbeitete CD „Schwarz Weiß“ mit der österreichischen Pop-Idol-Siegerin Christina Stürmer (Universal Music) auf Platz 3, blieb 52 Wochen in den Charts vertreten und wurde mit Doppelplatin ausgezeichnet. Das Original- Debütalbum „Schwarz Weiß“ des österreichischen Produzenten Alexander Kahr enthielt acht Songs, die über Songs Wanted gefunden wurden. 2006 folgte das von Brötzmann produzierte Nummer- eins-Album „Lebe lauter“, das Platinstatus erreichte. Die Single „Nie genug“ kam auf Rang 15 mit Goldstatus.
2007 gelang es Brötzmann mit Co-Produzent Ivo Moring einen weiteren Meilenstein mit der Single „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“ mit DJ Ötzi & Nik P (Universal Music) auf Platz 1 schoß und Doppelplatin für 1 Million verkaufter Tonträger erreichte. Das Album „Sternstunden“ kam auf Rang 7 und wurde mit Platin ausgezeichnet. Das 2008 veröffentlichte Album „Lautlos“ von Christina Stürmer, kam bis auf Rang 9. 2009 kletterte das Album „In dieser Stadt“ auf Platz 6. Im Herbst 2010 kam das Album „Nahaufnahme“ auf Rang 10.

Im Dezember 2012 kam das Adoro-Album „Träume“ (Universal Music) bis auf Rang 14. Jüngst war er als Remixer tätig für die Single „Who You Are“, interpretiert von Ivy mit der Gruppe Stanfour.

Zwischenzeitlich steht das 2010 veröffentlichte Album „Sieben Leben“ von Matthias Reim (EMI), das Platz 5 erreichte, kurz vor Platinstatus. Am 25. Januar 2013 wird das neue Album „Unendlich“ von Matthias Reim (EMI Music) veröffentlicht. Derzeit arbeitet Thorsten an ein neues Album mit Howard Carpendale.
Für die Zukunft wünscht sich Thorsten Brötzmann: „Dass ich auch in Zukunft weiterhin an so interessanten Projekten mitarbeiten und nur einmal ohne Zeitdruck eine Produktion beenden kann.“

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