Vincent Sorg (geb. am 27.Mai 1974 in Münster)

Vincent Sorg
Die von Vincent Sorg produzierte Single „Tage wie diese“ (Platz 1 der Airplay-Charts) sowie das Album „Ballast der Republik“ der Toten Hosen (JKP/WMG) erreichten Platz 1 der Media-Control-Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Innnerhalb kürzester Zeit gab es bereits Platin für das Album hierzulande.

Nach dreisig Jahren im Musikgeschäft führen Die Toten Hosen erstmals gleichzeitig die Album- und Single-Charts an - ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere, der ihre ungebrochene Popularität unterstreicht.

Seit 2008 zeichnet Vincent Sorg als Produzent für die Toten Hosen im Tonstudio sowie bei den Liveauftritten auf Tour verantwortlich. Der Kontakt zu den Toten Hosen kam über die Gruppe Blind, für die Vincent Sorg und Jörg Umbreit Demos erstellten. So kam es 2007 zur Zusammenarbeit auf der Produktionsebene - und wie Frontmann Campino auf der Webseite im Interview sagt: „Es ist so, als ob man diese Wohnung - das Gebäude der Kreativität - mit einem neuen Besen durchgefegt hat.“ Dieser „neue Besen“ ist Vincent Sorg.

Den Auftakt stellte gleich eine Nummer-eins- Platzierung des Albums „In aller Stille“ dar. Obwohl Die Toten Hosen die Vorabsingle „Strom“ eine Woche lang zum kostenlosen Download auf ihrer Webseite anboten, kletterte der Titel bis auf Rang 8 der Verkaufscharts.

Die Liste der Künstler, die sich Vincent Sorg als Produzent anvertrauten, reicht von den Donots, Tom Gaebel, Broilers bis hin zu Heavy-Metal-Bands wie Grave Digger, Die Apokalyptischen Reiter oder In Extremo. Außerdem zeichnete er für den Mix von CDs von Unheilig, Heinz Rudof Kunze, Funny van Dannen und das Mastering für Produktionen von Peter Maffay, Pur, Frank Ramond und Gitte Haenning verantwortlich.

Bereits mit sechs Jahren erhielt Vincent Sorg Klavierunterricht, im Teenager-Alter spielte er Keyboards in diversen Bands. Nach dem Abitur 1992 absolvierte er ein Praktikum im Principal Studio von Jörg Umbreit in Münster. Danach absolvierte er seinen Zivildienst, begann Jura zu studieren und kam dann 1995 wieder zum Studio zurück, von dem er so fasziniert war. Seit einigen Jahren ist er er gleichberechtiger Partner von Jörg Umbreit im Principal Studio.

Ursprünglich sollte er als Arrangeur und Songschreiber für das Studio tätig sein. In kürzester Zeit war Vincent Sorg jedoch zunehmend mit Aufnahmen und Produktionen von Rockbands betraut. 1998 produzierte er eine EP der Gruppe Donots, die damals ohne Label erschienen ist und ihnen den Schallplatttendeal bei BMG/Sony einbrachte. Mit dem Album „The Long Way Home“ (Universal Music) erreichte die Band Platz 24 der Charts im April 2010. Im Mai 2012 kam das Album „Wake the Dogs“ (Universal Music) bis auf Rang 6.

Als Jörg Umbreit 2002 das Album „Sub7even“ der Gruppe SubSeven (BMG) mischte, entstand der Kontakt zur Gruppe In Extremo. So erhielten Jörg Umbreit und Vincent Sorg den Auftrag, das Album „Sünder ohne Zügel“ von In Extremo zu mischen.

Mit der Gruppe In Extremo (Universal Music) erzielte er seine ersten Charterfolge als Co-Produzent. Das erste Album, das die beiden mit In Extremo produziert haben war „7“, welches mittlerweile Goldstatus erreicht hat. Im Februar 2006 erreichte das von Jörg Umbreit und Vincent Sorg gemischte Live-Album „Raue Spree 2005“ Platz 4 und blieb acht Wochen notiert. 2006 folgte das von ihnen produzierte Album“Mein rasend Herz“, das bis auf Rang 3 kam und insgesamt 16 Wochen in den Charts vertreten war. Die daraus ausgekoppelte Single „Liam“ erreichte Platz 51 und blieb fünf Wochen notiert.

Das im Mai 2008 veröffentlichte Album „Sängerkrieg“ von In Extremo erreichte Platz eins der Charts und war insgesamt 22 Wochen notiert. Daraus ging die Chartsingle „Frei zu sein“ hervor, die bis auf Rang 42 kam. Im Juni 2009 kletterte das von Jörg Umbreit live aufgezeichnete und von beiden gemischten Album und DVD „Am goldenen Rhein - Live“ auf Platz 8 und war 12 Wochen notiert. Im März 2011 erzielte In Extremo ihren bis dato größten Charterfolg mit dem Nummer- eins-Album „Sterneneisen“, das 15 Wochen notiert blieb und Gold- sowie Platinstatus erzielte. Die von Jörg Umbreit aufgenomme aktuelle CD und DVD „Sterneneisen Live - (laut sind wir und nicht die Leisen)“ kommt in diesem Monat auf den Markt.

Ende August 2008 ist das von Vincent Sorg produzierte Album „Licht“ der Heavy-Metal- Band Die Apokalyptischen Reiter bei Nuclear Blast erschienen. Das Album erreichte Platz 29 und war vier Wochen in den Charts notiert. 2011 wurde die Zusammenarbeit fortgesetzt mit dem Album „Moral und Wahnsinn“, das Rang 18 der Charts eroberte.

2008 ist die Live-CD der Toten Hosen „Hals + Beinbruch - live bei „Rock am Ring“ erschienen, bei der Vincent Sorg für die Mischung verantwortlich zeichnet. Das Album kam auf Platz 46 der Charts. Dazu Sorg: „Das war eine echte Herausforderung, da wir den Anspruch haben, dass der Sound möglichst wie auf der CD klingen soll.“ Zu der rasanten Entwicklung sagt Vincent Sorg: „Ich finde es sehr interessant und lehrreich, dies alles auf der Tournee mitzuerleben. Die Schallplattenfirma ist sehr fokusiert auf den Erfolg dieser einzigen Band - das macht einen sehr zufrieden, da mein Einsatz geschätzt wird. Die Toten Hosen sind sehr bodenständig und haben einen extrem hohen Qualitätsanspruch um der Sache Willen - hier kommen keine Ego-Probleme zum Tragen.“

Anfang 2009 ist das von Jörg Umbreit und Vincent Sorg produzierte Album „Ballads of a Hangman“,von der Heavy-Metal-Band Grave Digger, die bei dem österreichischen Label Napalm Records unter Vertrag steht, erschienen.

Im Juni 2010 erreichte das Album von Tom Gaebel „Music to Watch Girls By“ Rang 67 der Charts. Ein Jahr später kletterte das Album „Santa Muerte“ von den Broilers bis auf Platz 3 und blieb 11 Wochen in den Charts notiert. Die daraus ausgekoppelte Single „Wie weit wir gehen“ kam auf Rang 28.

Ende Mai 2012 ist das von Sorg und Umbreit co-produzierte Album „HBLX“ von der Gruppe H-Blockx (im Management von Tina Funk und im Vertrieb bei Embassy of Music/ Warner) erschienen mit der Radio-Single „Hi, Hello“. Dazu Vincent Sorg: „Uns war es wichtig, dass die Live-Energie der Gruppe im Vordergrund steht und so rüberkommt.“

Zu seinen Zukunftsplänen sagt Vincent Sorg: „Ich habe immer nur das gemacht, was ich für den Moment für gut befunden habe - dadurch hat sich der nächste Schritt von alleine ergeben. Zwischenzeitlich muss man das auch so betrachten, dass die Musikbranche derzeit für lange Pläne nicht geeignet ist. Ich wage keine Prognose, ob die Branche in dieser Form in zwei Jahren so weiter exisitiert. Solange es so läuft, freue ich mich und wenn es nicht mehr so ist, muß man etwas anderes machen.“

Nachdem sich die Produktionsanfragen häufen, muss sich Vincent nicht um seine Zukunft sorgen.

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Vincent Sorg
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Tel: 02598-928014
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E-mail: vincent@principal-Studios.de
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